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Do they know its Christmas time at all?

So, es ist nicht allzu viel passiert aber fangen wir mal von vorne an.


Wir sind dann irgendwann doch noch in Wanaka angekommen und haben damit die Westküste endgültig hinter uns gelassen. Wanaka an sich war jetzt nicht so spannend, vor allem, weils die ganze Zeit nur geregnet hat. Und zwar aus Eimern und Kübeln. Deswegen sind wir in die Puzzling World gegangen,was sich als sehr sehr lustig herausgestellt hat. Da wurde mit optischen Illusionen etc gespielt, es gab zum Beispiel einen Raum, der um 15% geneigt war, und Körper und Kopf konnten sich die ganze zeit nicht einigen,wer jetzt gerade steht, der Boden, oder ich…fruchtbar, da wurd einem richtig schlecht von. Draußen gabs dann noch einen 1.5km langen Irrgarten, den wir in 30 Minuten passiert hatten,was in gutem Durchschnitt liegt. Am nächsten Tag waren wir in noch strömenderem regen im Toy-museum, dass sich als Lagerhalle mit Gerümpel herausgestellt hat. Toll…weiter gings nach Queenstown…


Queenstown ist die Action-Hauptstadt Neuseelands und an jeder Ecke wurde einem versucht Bunji, Freefall, Flying Fox, Rafting, Jetboating, Canyonschaukeln oder Canyoning anzudrehen,…ein wenig anstrengend. Wir haben uns für dich weniger spektakulärere Variante entschieden und sind am ersten sonnigen Tag des Monats (so kommt es einem vor) in den Kelvin Hights Deerpark gefahren, ein Wild-Streichelzoo-Park, wo Lamas und Alpakas, Yaks, Bisons und Esel frei rumlaufen und die man dann füttern kann. Das beste an dem Park ist allerdings, dass er nicht nur Drehort für Milka-Werbespots war sondern auch für den Herrn der Ringe, und die stellen alle nett mit Schildern ausgezeichnet waren. Supi! Man hat die Sachen sogar recht gut wiedererkannt, aber es ist faszinierend zu wissen, wenn die Kamera einen Meter weiter vorn gestanden hätte, hätte man die 150.000 Einwohnerstadt am Hang gesehen…jaja…Mittelerde liegt eben doch nicht so weit entfernt, wie gedacht. Ich stand an exakt der gleichen Stelle, wo Aragorn beim Warg-Angriff im zweiten Film über die Klippe gefallen ist! Ich stand auf Boden, auf dem schon Orlando Bloom stand! Der Wahnsinn ging dann am nächsten Tag weiter, als ich im nahegelgenen Glenorchy eine HdR-Reittour gemacht hab und durch Isengard, Amon Hen und Lothlorien geritten bin. Sehr schön, sehr muskelkaterfördernd und sogar mit Pferden aus dem Film. An der stelle wurde übrigens auch der neue Xmen mit Hugh Jackmann gefilmt und über die Wiese, wo wir gestartet sind ist der schon mit nackeligem Hintern gerannt…fein fein…


Nach zwei Tagen Shopping und Stadtleben hatten wir auch schon wieder genug von der Apres-ski-Athmosphäre und wir sind weiter gen Süden gezogen. In die Fjordlands über Te Anau nach Milford Village, dass da aus einem Motel, einem Campingplatz, 50 000 Sandflies und 15 Bootsanlegern von denen wir dann am näschten Morgen einen kleinen Touridampfer bestiegen um uns den legendären Milford Sound aka Fjord anzusehen. Diesmal muss man leider sagen dass das Wetter nicht auf unserer Seite war, OBWOHL die Sonne ausnahmsweise mal schien, denn den Milford soll man sich am besten im Regen ansehen, wenn an den Hängen hunderte von Wasserfällen herunterschiessen,da die Berge so steil sind und der Boden zu hart um das Wasser aufzunehmen. Gut, aber die Sonne war auch mal ganz schön. Es war zwar total windig, weil sich der ganze Wind vom Meer durch den kleinen Fjord gequetscht hat aber dagegen sind wir ja gewapnet und so haben wir von Deck aus auch noch ein paar Delfine erspähen können die sich in bester Flipper-Manier im Wasser vergnügt haben. Süß, wirklich süß! Zurück gings dann nach Te Anau und da haben wir uns erstmal den Rest des Tages in die Sonne geknallt um das auch mal auszunutzen. Diesmal habe ich sogar aufgepasst und nichtmal richtigen Sonnenbrand bekommen, ich lerne dazu! Morgens gings weiter zum nächsten Fjord, wir haben uns nämlich richtig mal was gegönnt und haben den Doubtful Sound direkt mal dazu gebucht. Diesmal wurden wir mit dem obligatorischen Touribus abgeholt und zu Lake soundso gekarrt, wos dann mit den 20 man der Gruppe in ein kleines Böötchen ging und ab über Lake soundso zur ersten Attraktion der Tour: das größte Pumpkraftwerk neuseelands! JUCHU!! War jetzt eher so minder spannend, aber habm wer das jetzt auch gemacht. Ich hab ja sogar Vergleich zu Europas größtem Pumpkraftwerk in Luxemburg, da war ich nämlich auch mal mehr oder weniger freiwillig. Der Busfahrer hatte Erbarmen und nach 15 Minuten durften wir wieder raus und sind dann endlich zum fragwürdigen Sund gekommen, der da 10 mal größer und 3 mal tiefer als Milford ist, dank seiner Abgelegenheit aber unbeliebter und daher leerer. Diesmal gabs sogar ein bisschen Seegang und draußen wars teilweise richtig richtig uselig. Aber es gab Milo (neuseeländischer Malz-Kakao-Ersatz) und Tee da war die Welt wieder in Ordnung, so konnte man den 24.12.208 am anderen Ende der Welt ruhig verleben….

…dachten wir….

Und so begab es sich, dass am späten Nachmittag des heiligen Abend im Jahre 2008 des Herrn, die heiligen zwei Königinnen Rabalthasarella und Ninelchiora ein helles Licht am Horizont sahen und sich zur Küste hin aufmachten, wo sie wussten, dass sie ein warmes Mahl, ein freundliches Willkommen und vielleicht sogar der Heiland in einer der örtlichen Tavernen erwartete. Sie bestiegen ihre treue Kutsche und fuhren frohen Mutes Berg auf und Berg ab, durch Feld und durch Tal. Es dunkelte bereits, als Königin Rabalthasarella am Horizont die ersten Lichter der Siedlung ausmachte, in der sie ihr Nachtlager aufzuschlagen und die Geburt des Jesuskindes zu zelebrieren gedachten. Um die Nacht nicht in einem zugigen Viehstall verbringen zu müssen hielten die beiden bei einem nahegelgenen Geldinstitut um ihre Goldreserven ein wenig aufzufrischen und obwohl diese Voraussicht den Abend eigentlich erleichtern hätte sollen, gab es die (natürlich göttliche) Fügung, dass an eben jenem Geldinstitut der Abend für die beiden eine ungewollte Wendung nahm: die Batterien in den pinken Barbie-Pferden, die die Kutsche der heiligen zwei Königinnen zogen, versagten und da ja gemeinhin bekannt ist, dass zu Weihnachten die örtlichen Pferdeställe einen Ruhetag einlegen, blieb den zwei Durchlauchten nichts anderes über, als einen Boten nach einem der vielen gelben Rittern zu senden, die sich doch gar trefflich mit dem Kutschhandwerk auskennen.
Kurz um: unsere Batterie hat sich verabschiedet und wir mussten abends um 8, komplett aufgehübscht fürs schick Essen gehen, den ADAC rufen (zu zweiten mal diese Woche) und haben zum Weihnachtssonderextrapreis eine neue für $140 erstanden..Schnapper…auch ein schönes Weihnachtsgeschenk…. Bescherung haben wir dann auf die auf den ADAC-Wartezeit verlegt und ich habe von Rabi eine echt coole Biografie über Sir Edmund Hillary bekommen. Als das Auto dann um halb 10 wieder lief mussten wir uns noch im Campingplatz einmieten -damit wir nicht wirklich noch im Kuhstall schlafen mussten- und so waren wir erst um 10 in der Lage in die Stadt zu fahren, wo natürlich alles schon zu war! Also sind wir nachher im Irish Pub gelandet, haben den Koch überredet uns noch was zu kochen (aufgewärmtes Hähnchen mit gerösteten Kartoffeln, Bratensoße und Erbsen und Möhren) und sind dann recht bald im Bett gelandet. ………na dann: fröhliche Weihnachten!
Ich hoffe, meine lieben Leser haben da ein beschaulicheres fest verbracht und haben den obligatorischen Familienauflauf zu Weihnachten gut überstanden!


Am nächsten Morgen sind wir dann extra früh aufgestanden, haben nach Hause telefoniert und sind so bald als möglich aus diesem unsäglichen Kaff (hieß übrigens INVERCARGILL und wurde schon von Keith Richards zum „arsehole off the world“ deklaiert) abgehauen, das erste Mal so richtig wieder gen Norden. Ab ging die Lutzie nach Dunedin, einer Studentenstadt, die von Schotten gegründet wurde und mittlerweile vom allgegenwärtigen Schokoladengeruch aus der CADBURRY Hauptzentrale mitten in der City zu meinem absoluten Lieblingsort überhaupt erkoren wurde. Ja, ihr habt richtig gehört: Schokoladenfabrik! Haben wir uns natürlich bald möglichst angesehen….jetzt weiß ich, wie das Paradies ist…. Heaven („hiven“, wie der Kiwi sagt)…. Haben natürlich dann auch im Lagerverkauf ordentlich zu geschlagen! Ansonsten hat Dunedin (ausgesprochen DANN-NIE-DN) noch eine schöne Kunstgallerie mit Videoarchiev, mehrere schöne Kirchen und die steilste Strasse der Welt ( 38% Steigung, für größere Autos strikt verboten) zu bieten. Da dank Weihnachten eh alles zu war sind wir dann noch auf die angrenzende Otago Halbinsel gefahren und haben uns die größten Albatrosse der Welt mit 3,5 Metern (!) Spannweite, die seltenen Gelbaugen Pinguine aus nächster Nähe angeguckt und warn in neuseelands einzigem Schloss, das unter europäischen Maßstäben eher als Landgut durchgehen würde, aber schön wars trotzdem.
28.12.08 22:24


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Nebel, Eis und ganz viel REGEN


grüsse aus dem furchtbar bewetterten neuseeland. seit rund einer woche gabs nicht mehr als eine trockene studne am stück mit einer kurzen ausnahem die weiter unten näher erklärt wird. nachdem wir ohne größere probleme aus picton weggekommen sind haben wir uns im rgen über westport die westküste hinunter zum arthurs pass aufgemacht und sind im Regen UND Nebel auf ca 1000m angekommen. die wolken hingen so tief über dem pass, dass man keine 2 meter weit gucken konnte.... deswegen haben wir nach nem 5 minuten abstecher zum wasserfall acuh den ganzen tag im hostel (mit kamin ) mit puzzeln verbracht und haben uns nem engländer und nem norweger angeschlossen, die ebreist seit 13 stunden dran waren ein 1000teiel puzzle zu bewältigen. das problem war,dass man das motiv nicht kannte, weil auf der packung nur hinweise darauf angegeben waren udn es deswegn echt nervzehrend war... grausam....waren antürlciha uch noch 9357496t4e85 kleine motive drauf und man wusste wirgendwann nciht mehr wo oben usn unten ist. naja, gemeinsam sind wir dann nachts um 1 nach (für die kerel) 17 stunden (fast)dauerpuzzeln fertig geworden - stolz wie oscar!


morgens sind wir dann, weils (überraschung) geregnet hat weitergefahren nach franz josef dorf, benannt nach dem franz josef gletscher direkt um die ecke, der weiderum nach dem sissi franz josef benannt is. ach ja. furchtabres dorf, besteht nur aus touris und tourieinrichtugn. wir ahben usn für einen helihike eingebucht und sind erstmal ins thermalbad gehüpft um dem wetter zu entkommen...hat nicht geklappt, leider wars ein openairbad... naja, am näcshten tag ist dann, dank regens, der heli hike ausgefallen und auf den nächsten tag vershcoben worden. also haben wir die ganze zeit nur auf der campingplatzcouch gehockt , dvds gegecukt udn gelesen...muss ja auch mal sein. am nächsten tag hat dann sogar wirklcih mal zum verabredeten zeitpunkt die sonne geschienen und es ging endlich los und wir sidn um11 mit dem hubschrauber auf ca 1000m auf den gletscher geflogen worden. haben feste schuhe und spikes für die sohlen gekriegt udn dann gings auch schon los. 1 1/2 stunden über und unter blaues, weisses, türkises, lila und tiefblaues eis. grossartig. das war das ebste, was ich jemals überhaupt gemacht habe, nur eldier viel zu kurz. anstrengend wars dank der hakenschuhe auch nicht, weil man wirklich nicht ein einziges mala usgerutscht ist. leider sind wir mehr oderwneiger da durch gehetzt und für vernünftige fotos is nich viel zeit gewesen. war ech komsich, weil man dank des blendenden eises eh nix gesehn hat (also auf dem fotoapparatdisplay) . zum schluss sind wir dann noch in eine eisspalte hinuntergeklettert und waren nacher 5 meter unterm eis. richtig gruselig. das licht hat total blau gestraht, die wände waren alle nass, kalt und glatt , der "weg" war an den breitesten stellen 50cm breit und wirklich hoch und eben war da auch nix. gruselig. aber faszinierend. wirklich grossartig... kann ich nur ejdem empfehlen! als das dann gegessen war (und die nächsten regenwolken wieder auziogen) wollten wir nur noch aus diesem schrecklichen ort weg und sind schnurstracks gen süden , mit plan nach wanaka zu kommen...das hat dann nciht ganz geklappt, da die karre auf halben weg über die alpen am haast pass eniafch nicht merh anspringen wollte....juchuuu! (esd regnete uebrigens)... glücklicherweise ist sogar innerhalb der näcshten 5minuten ein auto gekomen nd hat us wieder ne dreiviertelstunde mit ins tal genommen, weil oebne auch kein funknetz war und so haben wir dann im pub den lokalen mechaniker gefunden, der nachst um 11 das auto mit uns runtergeholt hat...im regen...jaja.... so haben wir die nacht dann im 300seelen dorf haast verbracht, in dem die tankstelle auch als postoffice dient , wo dann jeder siene post abholen muss..... die kinder des dorfes müssen übeigsn alle ab dem 12 lebensjahr auf internat über die lapne, weils in der näheen umgebung einfach nihcts gibt. auch lein handyempfang. naja, gottseidank gabs ne werkstatt und so sind wir gestern doch noch im regen in wana angekommen. und es regnet immernoch...
20.12.08 01:51


Windy Welly, Auenland und die Nord-Süd-Passage


Lang lang ists her, das wir Napier verlassen haben… und ins schöne wellington gefahren sind um da zu nikolaus die fähre auf die südinsel zu nehmen. Also wenn ich mal nach neuseeland ziehe (möglich) , dann nach wellington. Das ist jetzt die erste stadt die mir wirklich gefallen hat. Nur windig ist sie halt. Wir waren wieder viel zu viel shoppen, haben uns unser vorweihnachtliches weihnachtsgeschenk (high school musical 3) gegönnt und haben uns die sehensqürdigkeiten der stadt angesehen, waren 6 stunden in Te Papa (nationalmuseum), waren im parlament, der old st pauls church zum einzigen bisschen authentischem weihnachtsgefühl , die haben nämlcih gerade das krippenspiel geübt, sind cable-bahn gefahren, waren in der WETA CAVE, den animations studios in denn der ehrr der ringe und king kong modelliert, gebastelt und verwirklicht wurden, waren im lieblingscafe der hdr-hauptsdarsteller kaffee trinken, sind auf mt victoria getuckert und haben uns von da aus den auenlandwald angeguckt, der mitten in der stadt liegt und haben fleissig nach the tribe kullisse ausschau gehalten (vergeblich)…. Sind dann Samstag nach 3 stunden überfahrt in orkanböen mit der fähre in picton angekommen, mit seiner palmengesäumten promenade mitten in den marlborough sounds….


Viel Wein ,noch mehr Kaffee….

Monatg sind wir dann, nach erstem vorstellungsgespräch zum warehouse shoppen und haben uns mit arbietskleidung eingedeckt (der billigsten schwarzen hose dies gab und den billigsten schwarzen schuhen di sich jetzt schon anfangen aufzulösen), denn mittags gabs unseren ersten einführungskurs zur ausbildung zur BARISTA. Das sind wir jetzt nämlcih offiziell. Danke unseres metrosexuellen chefs james können wir jetzt jde erdenkliche art kaffe zu machen. Aufgepasst, auf los geht’s los: flat white, tall black, short black, (nude/dry/normal) capuccino, mochaccino, macciato, affogato, vienna, americano, chai latte, latte, hot/iced chocolate, ice coffee. Da ir natürlich auch alles mal ausprobiernen ussten haben wir an unserem ersten tag so viel kaffee getrunekn,das wir betsimmt bis 3 uhr wach lagen…grausam…..und ich hab die nacht sogar von kaffee geträumt „…nur mit milch oder nur mit milchschaum oder beidem…“…. Furchtbar… und dann muss man noch auf die extraktion achten und die milchschäumung und das aufgiessen und und und… aber spass machst trotzdem. Leider stellt es sich nur lansgam heraus, dass wir anstatt einfache cafe-aushilfe zu sein voll ausgebildet werden, das heisst inklusive weinkarte, dinnerkarte (+kombination) etc….. deswegen haben wir uns entschiden morgen unter irgendeinem vorwand zu kündigen,weil wir ja eh vorhatten ende der woche abzuhauen und wir denen so noch zeit geben wollen jemand neuen zu finden, wo doch jetzt die hochsaison kommt… schon blöd…aber die anzeige sah eher nach kitchen-hand aus… jetzt müssen die armen noch jemand neuen anlernen…. Moap moap. In unseren freien tagen zwischendurch haben wir sarah (die mit uns hier angekommen ist) im benachbarten blenheim besucht. Die arbeitet da als weinpflückerin und da die region um blenheim (marlborough) die grösste weinreion des landes ist kamen wir nicht umhin den umliegnden wineries den ein oder anderen besuch abzustatten. Wir haben mit ner schokoladenfabrik angefangen, sind dann zu zwei weingütern direkt daneben und haben unsere weinkenntnisse aufgebessert (ich hab natürlich immer nur genippt, ich musste ja fahren. Rabi hat meine gläser dann ausgetrunken) und haben uns dann den weg zur lokalen brauerei (MOA BEER) zeigen lassen. Das bier war in der hitze des tages echt ganz angenehm nur das cherry-beer war ekelhaft. Dann haben wir noch von ner likör-distille und olivenöl-presse gehört und sind dann da auch noch hin… die beiden anderen waren danach ganzschön tipsy… aber ich, brav wie ich bin, hab die beiden dann noch an den strand gekarrt, wo wir den rets des tages verbracht haben.


und brauner Zucker so weit das Auge Reicht

Die letzten drei tage hatten wir auch frei, deswegen haben wir uns in aller frühe aufgemacht und sind 4 studen (mir zwischenstopp beim deutschen metzger in nelson) in die golden bay gefahren, die letzte wahre hippiekommune neuseelands…. Wirklich süss, im grössten dorf takaka kam uns ein langhaariger baarfußläufer nach dem anderen entgegen… total klischeehaft, aber süß. Da haben wir uns dann eine der 100 wasserreichsten quellen der welt angesehen, die pupu springs, aus denen in 5 sekunden die menge an wasser sprudelt, die ein deustcehr zwei-personen-haushalt im jahr durchschnittlich verbraucht. Leider kann man das wasser nicht trinken und darf am besten gar nicht erst damit in berührung kommen, weil die quelle dydimo-versäucht ist, ein ernsthaftes problem in nz. Am nächsten tag sind wir dann von marahau aus in den Abel Tasman National Park auf gebrochen, haben uns morgens mit dem aquataxi in den nroden fahren lassen, vorbei an endlosen goldgelben stränden und übers blau-grüne-wasser bis nach totaranui und sind von da aus dann 12km zum campingplatz in onetahuti bay gelaufen. Für die strecke haben wir ganze 6 stunden gebraucht von denen wir 4 ½ gelaufen und 1 ½ gepaust sind. Dafür, dass die strecke nicht wirklich anspruch war, da der weg eben und die steigungen nicht allzu krass waren waren wir ziemlich langsam, angegeben steht die strecke nämlcih als 3 ½ …. Aber wir haben auch viel zeit in der bucht von awaroa verloren, weil man dort eine flussmündung überqueren musste und wir zu früh da waren, die ebbe also noch nicht genug wasser herausgezogen hatte und wir so barfuß und teilweise bis üebr die oberschenkel im wasser standen, bzw es durchwarteten. Ich habe ewig gebraucht, weil der boden mit muscheln, splittern und krebsen übersäht war und ich immer mehr das gefühl hatte mir die sohlen aufzuschlitzen…als wir drüben angekommen waren und pause gemacht haben ging die flut dann schlagartig so weit zurück, dass die leute die gerade anfingen zu queren sogar die schuhe anlassen konnten und gemütlich rüberspaziert sind….klasse…hätten wir also einfach warten können…..egal. so hatten wr wenigstens ein bisschen abenteuer! Und, wie einer unsere israelischen mitwanderer feststellte: “ We’re able to do the Abel Tasman!“. Naja, nach dem erschöpfenden tag haben wir dann in einer ruhigen goldgelben bucht unser nachtlager, unser frisch erstandenes 20euro zelt, aufgeschlagen und sind recht früh ins bett…. Weil wir für den nächsten tag schon den nächsten programmpunkt geplant hatten. Das zelt hat sich in der nacht übrigens possum und regendicht erwiesen, ich schlaf aber weiterhin lieber in unserem auto…. Morgens um halb 10 wurden wir dann gestern am strand von unserer kajakgruppe abgeholt und sind dann die nächste etappe zurück (nochmla 10 km) gepaddelt, an ner fellrobbeninsel vorbei und an pinguinen und kormoranen, nur stachelrochen haben wir leider nicht gesehn. Mir taten gestern abend so furchtabr grausam die arme weh…furchtbar…sport ist und bleibt halt mord, auch wenns eigebtlich ganz lusitg war. Mit ausgiebiger pause in der bark bay, runter bis anchorage, wo wir dann wieder vom aquataxi abgeholt wurden und zurück zum parkplatz ausserhlab des parks gebracht wurden. Ich hab letzte nacht geschlafen wie ein baby…tief und fest…trotz tödlichem muskelkater in den armen, blauen flecken an der üfte vom rucksack und sonnenbrand….
14.12.08 08:17


Bye Bye Nordinsel!


Es ist soweit, wir sind in windy welly und verlassen gleich um 2.15pm die nordinsel. hat aber auch lange gedauert.... um 5.15pm kommen wir dann an unserem neuen arbeitsplatz in picton an und sind dann da ab monatg wohl zwei wochen in nem cafe. der abscheid aus napier war irgendwie komisch...die landoins sind uns richtig ans herz gewacshen und die 4 jungs wollten uns auch nich wirklcih tscheuss sagen...aber such is life... dafeur waren wir am letzten wochenende noch zusammen auf nem rithcig neuseelanedischen angeltrip am tukituki,m zusammen mit noich 14 andern kindern und deren eltern. war wirjklcih lustig. sonnenbrand wurde fast erfolgreich vermieden udn auf dem weg dahin bin ich noch eben vom te mata gehuepft und kann sagen: paragliden ist viel viel besser als skydiven udn sollte unbedingt von jedem mal gemacht worden sein. ganz sanft und ruhgi und total entspannend und cool. sweet as, bro! monatg sind wir dann ueber mount bruce (wo man die einziegn noch ueberlebenden takahe sehen konnte) nach wellington gefahren. die erste stadt die ich wirklich wirjklcih mag hier in neuseeland! wirklcih nich zu gross, aber auhc nich zu sehr kuhdorf. coole geschaefte, nette leute, schmucke kerle, und interessante sachen in ner wirklcih schoenen umgebung. vielleicht lioegts aber auch daran, dass ich die stadt ja eigenbtlcih schon wie meine westentasche kenne....irgendwie glaub ich an jeder ecke irgendne kullise aus the tribe wiederzusehen (in wahrheit sehen wir aber nur die ein oder ander fuer den herrn der ringe) , nur die mall hab ich noch nicht gefunden...
6.12.08 00:17


Bäumchen schüttel dich doch selbst!


Jajaaa… in der letzten woche ist eigentlich nicht viel nennenswertes passiert…wir haben montag angefangen auf der te koha apfelplantage zu arbeiten, beziehungsweise vom verheuen zum ausduennen gewechselt und haben Mittwoch gekündigt. Jaaa…wirklich lange haben wir es nicht ausgehalten, stimmt….aber bei nem lohn von 3$ pro halbem baum und 13 bäumen innerhalb 4 stunden macht das einen stundenlohn von 4€ bei ner echt beschissenen arbeit. Da hat uns rabis heuschnupfen ausnahmsweise mal zugespielt und so sind wir dann nach drei tagen „aus gesundheitlichen gründen“ ausgestiegen…schaaaade…. Nein es war echt unerträglich heiss, die finger tun unheimlihc davon weh, schatten gibt’s sowiso nich und dann noch immer die scheiss leiter da mit einem rumschleppen,damit man auch ja an die letzen kleinen äpfelchen in der spitze kommt…. Und wofür das alles? Damit die amis besinders grosse und rote äpfel bekommen, dafür wird das da gemacht! Ja super! Ohne mich
30.11.08 23:41


Ein Ritualmord im Heuhaufen

...
Aua. Mir tun die arme weh! wovon? nun ich bin heute morgen um sechse augestanden um um halb 8 fertig fuer die arbeit auf der apfelplantage zu sein, auf der wir seit heute, und am liebsten auch nur bis morgen, arbeiten. unsere aufgabe fuer die heutigen 8 1/2 stunden in 28 grad ohne schatten bestand darin, die juengeren apfelbaumstaemme mit einer dicken fetten schicht heu zu behaeufen um das boese boese unkraut am wachsen zu hindern und somit den leckeren aepfelchen mehr kraft zum wachsne zu verschaffen, damit die auch gross und stark werden. klingt einfach. ist es auch. - theoretisch.... nein, wirklcih kompliziert war es nur wirklcih cniht, troztem haben wir es geschafft unseren aufsehen immer wieder noergeln zu lassen, dass wir die heuhaufen nciht gross genug machen.... ich finde wir hatten trotzdem talent... oder zumidnest haben wir uns wacker geschlagen, in der hotze, mit dem trockenen strohstaubd er ueberall rumwirbelte und rabea sogar trotz heuschnupfen! gottseidank haben wir musik heoren duerfen. ich habe mich fuer einen eher minder spannendes krimi-hoerbuch entscheiden mit dem reisserischen namen "ritual - hoehle des schreckens" uiuiui...ob ich heut nacht schlafen kann? zumindest hat es die zeit einigermassen rumgekreigt. und gleich wenn wir nach ahsue kommen muessen wir noch usnere hasuarbeit taetigen. yay! dabei tun mir die arem so vom heu aus dem auf dem pcikup fstgeklemmten heuballen ziehen so weh... aua
19.11.08 07:48


Die Kunst des Dekorierens und ein beschissenes Fleckchen Erde


Eine Woche Napier ist fast rum und wir haben schon alle der zahlreichen sehenswürdigkeiten der region abgegrast…juchu….da wir, neben bügeln (rabi) und bücher auspacken (ich) immer noch keinen job gefunden haben hatten wir reichlich zeit um uns die gegen anzugucken. Napier mit seinem ach-so-berühmten Art Deco häusern die jetzt ehrlichgesagt nich wirklich so beeindruckend sind….so wirklich viel ornamentik is nämlich gar nich da und das eigentliche art deco beschränkt sich dann schon so gut wie auf die pastellfarbe in der die gebäude gestrichen sind…aber immerhin besser als der legendäre american-suburb-stil, in dem der rest von neuseeland erbaut wurde…. Naja, wir haben in unserer ersten nacht in einem artdeco-backpacker gepennt der von innen im spanish-missionary-style eingerichtet war was dann schon deutlich netter war. Ansonsten is napier aber in nettes kleines städtchen am meer, immer sonnig bis jetzt, leichte briese und endlich (ENDLICH) gibt’s vernünftiges eis vom italiener und brot vom deutschen bäcker! Ich hätte nie gedacht, dass ich brot vermissen würde, aber 3 monate nur toast…naja, wir kauen uns momentan durch die probierauslage und können gar nicht genug bekommen. Sogar puddingteilchen haben die! Nur der holländische pommesmann heute Mittag hatte leider keine frikandeln – aber man kann ja nicht alles haben!
Wir haben natürlich direkt das einheimische Kino eingeweiht (italienische filmwoche – sogar nen filmforumersatz gibt’s hier), waren minigolfen, morgen geht’s ins national aquarium und auf einem der fünftausend weingüter der region waren wir auch schon, sind da aber nach fünf minuten wieder abgehauen weil wir uns irgendwie eingeschüchtert und hilflos vorkamen. Hastings is ganz furhctbar langweilig, obwohl mir die nette antiquitätengeschäfttante eine sonderspecialklatschzeitung zu queen mum und ihrer ehe geschenkt hat, weil ich das so toll fand… unsere familie ist derweil ein wenig merkwürdig voin zeit zu zeit, aber nett und haben uns direkt am ersten moregn die haustürschlüssel in die hand gedrückt. Wilf, jack, felix und patrick sind manchmal sogar ganz brav, ansonsten aber der chaotenhaufen schlecht hin. aber solang die mir nich irgendnen blöden streich spielen juckt mich das ja nicht. Süß sind die. Hausarbeit is auch erträglich…rabi und ich haben jetzt die küche und den sittingroom gefrühjahrsputzt und rabi bügelt wie gesagt fleissig die tonnen an wäsche die heir durch die maschine gehen…unglaublich….


Heute waren wir dann bei einer Basstölpel-kolonie an cape kidnappers am ende der hawkes bay, 20 minuten von uns weg und sind erstmal, ganz abenteuerlustig wie wir sind die 10km zum eigentlichen kap am strand entlang zu fuss gelaufen. Netter, nasser spatziergang, wenn auch für mich ein wenig schmerzhaft weil ich mir ganz furhctbaren sonnenbrand auf den (aufgepasst!) knien zugezogen hab…die hab ich natürlich nicht ringecremet…. Sowiso bin ich heute super barun geworden, man kann sogar deutlich meinen uhrabdruck sehen. Ich bin quasi so braun, wie noch nie zuvor in meinem leben! Wenn das kein grund zur fruede ist...Ozonloch olé! Hautkrebs ich komme! Naja, zurück zu den tölpeln, die da am ende der bucht sämtliche klippen zu tausenden bevölkern um dort die noch nicht gelegten jungen auszubrüten. Gestunken hats, wie im zoo, es war unerträglich laut vor lauter geschnatter aber süß waren se. Und erstaunich gross mit spannweite bis zu 2 meter. Aber die waren wohl grade auf klassenfahrt, es waren nämlcih fast nur weibchen da, die den strand vollgekackt haben. Den rückweg wollten wir uns allerdings ersparen und sind auf den touri-trecker aufgehüpft der und dann inklusive unheimlich lustiger kommentare vom fahrer zurück zum parkplatz gegondelt hat……
15.11.08 23:10


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