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Fische Fuetter, Walfische Sehen


Zwischen Christchurch und Dunedin haben wir noch mal Pinguine gesehn! Und zwar in Omaru, wo es eine beschütze Kolonie der kleinsten Pingus der Welt gibt. Abends hat man sich dann mit 348 anderen Touris auf ne Tribüne gesetzt, musste ganz ruhig sein und dann wurde gewartet, dass die süßen Blaupinguine aus dem Wasser gewatschelt kamen. Die haben dann immer einen Aufpasser vorgeschickt und sind dem dann ganz schnell hinterher gedackelt, auf die Wiese mit den Nisthöhlen, wos dann ein riesen Theater gab, weil Pinguinküken es anscheinend ganz lustig finden während ihre Eltern weg sind um Futter zu hohlen die Nistplätze zu tauschen, so dass nachher keiner mehr weiß wer wo hingehört…naja, stress für die Pinguineltern, Unterhaltung für uns. Außerdem sind wir noch nach Mt Cook Village gefahren, da das Wetter endlich mal besser war und wir so sogar den höchsten Berg NZs Wolkenfrei sehen konnten. Wir sind den Hooker Valley Track bis zum Ende des Abel Tasman Gletschers gelaufen und haben uns besagten Berg dann noch im Sonnenuntergang angeguckt, hinter den Eisschollen, die auf dem Wasser des Gletschersees gedümpelt sind…richtig romantisch…

In den ersten Tagen des frohen neuen und brütend heißen neuen Jahres haben wir nicht viel gemacht. Christchurch ist zwar eine verhältnismäßig große Stadt aber auch hier gibt es nicht genug für drei Tage zu tun. Aber das war uns auch egal, wir haben einfach mal gegammelt, entweder am Strand, der leider so windig war, dass wir nach ner halben Stunde schon wieder weg sind, oder im Botanischen Garten. Abends waren wir dann im Kino (Vicky, Christina, Barcelona – grossartig!), und so haben wir also mal wieder das ganz normale Stadtleben genossen. Tat auch mal wieder gut. Ausserdem haben wir unser Auto gewaschen, ausgeräumt, aufgeräumt und hübsch gemacht für das große Fotoshooting für die Verkaufsanzeige, die mittlerweile im neuseeländischen Internet geschaltet ist. Hoffen wir mal, dass wir das gute Stück für nen vernünftigen Preis wegkriegen… Als das Wetter in der Stadt sich zum Unwetter wandelte sind wir dann ganz schnell auf die Banks Peninsula weiter draußen gefahren, ins französisch angehauchte Akaroa in seiner süßen Bucht. Das beste an Akaroa ist aber, das dort die kleinsten Delfine der Welt, Hectordelfine, leben, von denen es nur noch 7000 gibt, wobei die doch so süß sind und –jetzt kommts- total gerne mit Touris schwimmen gehen! Das haben wir dann natürlich auch gemacht….großartig! Die sind, wenn man die irgendwie auf sich aufmerksam gemacht hat ganz nah an einen rangekommen und haben einen richtig beäugt. Einer ist so nen halben Meter von mir weg zwei mal im Kreis um mich rumgeschwommen… man konnte wirklich sehen, wie der sich gefragt hat, warum die olle in dem Taucheranzug die ganze Zeit mit nem Stein auf ihren Schnorchel gehauen hat….wirklich wirklich süß. Und das Wasser war nicht mal kalt!


Danach gings dann ENDLICH weiter nach Kaikoura, wo die Sachen dann doch nicht so verliefen, wie ich sie mir vorgestellt hatte: Wir haben uns auf eine Whalewatching Tour eingebucht und sind auch erfolgreich raus gefahren – wir haben 6 (!) Pottwale gesehen! Gigantisch, diese Viecher! – allerdings wurden die Ereignisse etwas davon überschattet, dass ich neben meinem Kindheitstraum Pottwale zu sehen auch noch den etwas jüngeren in meiner Lebensliste abhaken zu können mal über die Reling gereiert zu haben, auch erfüllt hat…. Toll…während also direkt vor uns eine Familie von 5 Pottwalen auf einmal gedümpelt und geschlafen hat hab ich die Fische gefüttert…. Aber immerhin, ich hab sie geshen! Auch wenn ich es nicht so ganz genießen konnte…. Den Rest des Tages haben wir uns dann zum Auskurieren an den Strand gelegt, Rabis Magen mochte die Fahrt nämlich auch nicht so gern, auch wenn sie ihr Frühstück drinbehalten hat… Am nächsten Tag wollten wir dann eigentlich wieder Delfinschwimmen gehen (Kaikoura ist nämlich die Meeressäuger-Hochburg schlecht hin), mussten aber leider feststellen, dass alles restlos bis zum 11. Januar ausgebucht ist…. Super…so lang können wir leider nicht warten aber zum trost wollte ich dann wenigstens noch mal Wale mit vollem Bewusstsein genießen gehen, aber auch die Whale Watch Touren waren restlos für den nächsten Tag ausgebucht und für heute gecancelt, weil die See zu Stürmisch war… also sind wir dann gestern noch weitergefahren…ohne noch mal Wale oder Delfine gesehen zu haben…

Mittlerweile sind wir also schon wieder in Picton. Eigentlich war es geplant 3 oder 4 Tage in Kaikoura zu bleiben, aber das hat sich dann auf Grund unglücklicher Umstände ja auf einen verkürzt und so nehmen wir heute Nacht schon wieder die Fähre nach Wellington. BYE BYE Südinsel, es war schön auf dir….komisch… In genau drei Wochen bin ich schon auf Fiji… Es ist ein komisches Gefühl jetzt wieder direkt und fast ohne Umwege das direkte Ziel ZU HAUSE vor Augen zu haben….
7.1.09 01:51
 


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